Gewerbesteuer

Gewerbesteuer

Heute schreibt die Goslarsche live, dass man bei Electrocycling in Harlingerode u.a. über eine Verlegung der Verwaltung nach Teltow in Brandenburg nachdenkt. Die Bürgerliste fragt sich nun, ob das etwas damit zu tun hat, dass in Teltow ein Gewerbesteuerhebesatz von 320 gilt, während es in Bad Harzburg mit 440 mehr als ein Drittel höher ist.

Vor einigen Jahren hat Bad Harzburg bereits einen großen Gewerbesteuerzahler verloren – nämlich die Firma Reichel. Diese ist nach Abbenrode umgezogen. Der Hebesatz ist dort bei 331 – auch hier liegt Bad Harzburg fast ein Drittel höher.

Zu diesem Thema hat die Bürgerliste eine Mail an
Herrn Abrahms geschrieben mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrter Herr Abrahms,
es war sicherlich absehbar, dass Electrocycling den Betrieb nicht
erweitern wird, wenn man das zusätzliche Land nicht kaufen kann.

Aber die Verlegung der Verwaltung nach Teltow, wo man übrigens einen
Gewerbesteuerhebesatz von 320 hat, – das spricht doch sehr dafür, dass
die Bürgerliste mit der Hebesatzthematik einen wichtigen Aspekt auf der
Agenda hat. Ist nicht erst vor wenigen Jahren ein größeres Unternehmen
nach Sachsen-Anhalt gegangen wegen des völlig überdrehten Hebesatzes in
Bad Harzburg?

Wieviel Gewerbesteuer zahlt Electrocycling momentan (noch) auf
403.338,22 Euro Gewinn in 2018 (ausweislich Unternehmensregister)?


Und wieviel davon verlieren wir nach Ihrer Einschätzung durch die
Verlegung der Verwaltung?

Ich glaube, dass es über den Hebel des Gewerbesteuerhebesatzes in den
nächsten Jahren auch andernorts Versuche geben wird, Unternehmen in
bestimmte Kommunen zu locken. Und ja – das ist ein ruinöser Wettbewerb.
Nur muss das unbedingt Bad Harzburg ruinieren?

Wer auf diesem Feld für Bad Harzburg noch einen positiven Effekt
erzielen will, der muss jetzt schnellstens handeln – und die
Gewerbesteuer drastisch senken!


Viele Grüße
Klaus Marwede

Bürgerliste #BadHarzburgkannmehr

eMail: info@badharzburgkannmehr.de
web: https://www.badharzburgkannmehr.de/impressum
 Video: https://conf1.inhalt.com/badharzburgkannmehr

Ferner hat die Bürgerliste eine Mail an die Herren Dreß, Maxel Beck und Michael Riesen geschrieben mit folgendem Inhalt:

Hallo Jobst, Maxel, Hans-Peter und Michael,
auf CC sind rein informell die Mitglieder der Bürgerliste, da wir es mit der Transparenz sehr genau nehmen. Die Diskussion mit dem Rat und dem Rathaus zur Gewerbesteuer werde ich zur besseren Übersichtlichkeit selbst führen. So ist es in der Bürgerliste vereinbart.

Ich leite Euch (hier unten) eine Mail weiter, die ich Charly heute geschrieben habe – i.V.m. Electrocycling. Das was da gerade vor sich geht ist ein tolles Beispiel dafür, wie Charly manchmal wirtschaftliche Realitäten ausblendet (vgl. Reichel / Abbenrode, Hebesatz dort 331).

Es MUSS etwas an der Gewerbesteuer gemacht werden! Und es hat absolut keinen Sinn, trotzig mit dem Fuß aufzustampfen, dass man „das schöne Geld nun mal braucht“. Die Firmen werden zur Not mit den Füßen abstimmen – und das geht ja offenbar hier und da schon los.

Wollen wir wirklich zugucken, wie die großen Gewerbesteuerzahler alle abhauen? Wollen wir wirklich die Chancen vertun, das Gewerbegebiet noch voll zu kriegen? Digitalwirtschaft in B.H. anzusiedeln? Konzernzentralen, Verwaltungsgesellschaften und Bildungsträger hier anzusiedeln?

Fasst Euch bitte ein Herz und geht das Thema mit Nachdruck an. Es wäre ein guter Schritt in eine künftige, konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle von Bad Harzburg.


Viele Grüße
Klaus Marwede

Bürgerliste #BadHarzburgkannmehr

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